AOE News

Herzlich Willkommen
auf der Homepage des
Akkordeon-Orchesters Ebersbach





1946 - 2016

70 Jahre Akkordeon-Orchester Ebersbach



Die nächsten Termine

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Schülervorspiel

neuer Termin!

Samstag, 02. Juli 2016, 15.00 Uhr

Musiksaal Hardtschule

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Stadtfest Ebersbach

09./10. Juli 2016

AOE-Zelt Kirchheimer Strasse

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AOE erfolgreich beim 12. WORLD MUSIC Festival

Am Wochenende vom 5. bis 8. Mai fand das 12. WORLD MUSIC Festival in Innsbruck statt. Das Erwachsenenorchester des AOE erspielte sich in der Kategorie Höchststufe die Note „hervorragend“ und einen tollen achten Platz mit Glaspokal.

Das Orchester spielte unter der Leitung von Edmund Holzwarth neuzeitliche Kompositionen von Stefan Hippe: „Die Monde des Saturn: Dione, Enceladus und Mimas“, und als zweites „Adagio“, ebenfalls von Stefan Hippe. Herzlichen Glückwunsch!

Wir beglückwünschen auch des AO aus Baltmannsweiler, das sich unter der Leitung von Thomas Bauer in der Höchststufe einen herausragenden 1. Platz erspielte. Ebenso den Harmonikaclub Uhingen, der unter der Leitung von Thomas Bauer in der Oberstufe den zweiten Platz erreichte.



Jahreshauptversammlung 2016 des AOE

Zahlreiche Mitglieder, darunter die Ehrenmitglieder Walter Leins, Rolf Bauer und Otto Zweigle, konnte Vorstand Franz Hummel bei der Hauptversammlung am 19.02.2016 im Haefelesaal im Haus Filsblick begrüßen. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung erhoben sich die Anwesenden zum Gedenken an unsere verstorbenen  Mitglieder  Liesel Hohnecker und Rudolf Weinmann von ihren Plätzen.

Die Tagesordnung wird bekannt gegeben und ohne Einwände von den anwesenden Mitgliedern angenommen.

Das Protokoll der letztjährigen Mitgliederversammlung wird zur Einsichtnahme ausgelegt.

Berichte: In seinem Kassenbericht erläuterte Finanzvorstand Jürgen Heydle die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres und stellte den aktuellen Mitgliederstand fest. Im Verein sind z.Z. 176 Mitglieder, davon 26 jugendliche Mitglieder. Die Kassenprüfer bescheinigten J. Heydle eine einwandfreie Kassenführung. Die Versammlung erteilte auf Antrag der Kassenprüfer einstimmige Entlastung.

Dirigent Edmund Holzwarth reflektierte in seinen Bericht auf die musikalischen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. „Mit Donner und Blitz musikalisch ins neue Jahr“ war das Motto des zweiten Neujahrskonzerts des AOE im Januar 2015. Der Erfolg war wie beim ersten Neujahrskonzert so groß, dass sich der Verein entschlossen hatte, diese Konzertreihe fortzusetzen. Ein weiteres Highlight war der 1. Ebersbacher Musikbummel anlässlich  35 Jahre Jumelage Bourg-les-Valence und Ebersbach. Ab Mitte des Jahres stand in der Orchesterarbeit schon wieder das Programm des Neujahrskonzerts 2016 im Vordergrund. Außerdem wolle das 1. Orchester im Mai beim 12. World-Music-Festival 2016 in Innsbruck teilnehmen. Z.Z. musizieren  im 1. Orchester 26 Akkordeonspieler/innen.

Petra Penz, die seit diesem Schuljahr das Schülerorchester AOE-YoungStars leitet, berichtete, dass ihr die Arbeit mit den jungen Spielern/innen sehr viel Spaß mache und sie Freude daran habe. Bereits bei der Weihnachtsfeier hatte das Orchester seinen ersten Auftritt unter ihrer Leitung.

Vorstand Dietmar Weigele berichtete über die Durchführung der bewirtschafteten- und Konzertveranstaltungen. Der Maihock war 2015 buchstäblich ins „Wasser“ gefallen. Dafür konnte der Verein das VW-Fest der Fa. Hahn ausrichten. Das Stadtfest war durch sehr gutes Wetter ein toller Erfolg. Er appelliert an alle aktiven und passiven Mitglieder, sich für die Mitarbeit bei diesen Veranstaltungen bereit zu erklären, sind die Erlöse daraus zum Fortbestand des Vereins von großer Bedeutung. Da uns unserer bisheriger Abstellraum für Instrumente und sonstiges Equipment gekündigt wurde, richtete er an alle Anwesenden die Bitte, bei der Suche nach einer Garage oder eines entsprechenden Abstellraums behilflich zu sein.

Vorstand Franz Hummel teilte mit, dass das AOE in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert und als Auftaktveranstaltung bereits im Januar wieder ein Neujahrskonzert veranstaltet wurde. Weitere Veranstaltungen werden folgen, u.a. am 22. Oktober als Festveranstaltung ein geselliger Abend in der Marktschulhalle.

Weiter berichtete  über die musikalische Ausbildung beim AOE. Z.Z. unterrichten drei Musiklehrerinnen 20 Akkorden- und 4 Melodicaschüler/innen. Gegenüber dem letzten Jahr ein Rückgang von 5 Schülern. Nachdem der Musikgarten, den das Akkordeon-Orchester im Jahr 2003 eingeführt hatte, in Ebersbach vom Haus der Familie in Verbindung mit der Musikschule übernommen wurde, ist es erheblich schwieriger, entsprechenden Nachwuchs zu gewinnen. Der Verein wird überlegen müssen, wie in den nächsten Jahren Kinder und Jugendliche an das Musizieren mit der Melodica und dem Akkordeon herangeführt werden können. Nach wie vor bietet der Verein mit seinen Musiklehrerinnen einen kompetenten und kostengünstigen Unterricht und die Möglichkeit, im Schülerorchester, Jugendorchester oder 1. Orchester mitzuspielen.

Die Weihnachtsfeier im vergangenen Jahr, die wiederum von den Jugendlichen des Vereins unter der Leitung von Jugendleiterin Petra Laichinger gestaltet wurde, war wieder ein voller Erfolg. F.Hummel bedankte sich bei Petra, die leider nicht anwesend sein konnte.

Ein herzliches Dankeschön richtete er auch an alle, die im vergangenen Jahr den Verein durch ihre Mitwirkung unterstützt haben, sei es in der Vorstandschaft oder der Organisation und Durchführung der vielen Veranstaltungen.

Entlastung: Bernd Zweigle berichtet als Kassenprüfer, dass die Kassenbücher sehr gut geführt seien und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde.

Neuwahlen: Folgende Personen wurden einstimmig wiedergewählt: Dietmar Weigele: Vorstand Veranstaltungen, Technik. Peter Hedrich: Vorstand Int. Kommunikation, Orchester, Jugend. Weitere Vorstandschaftsmitglieder (mit und ohne Geschäftsbereich): Sabine Hautz-Hilgart, Karl-Heinz Hohnecker und Uwe Prokein. Neu in die Vorstandschaft gewählt wurde Vanessa Mayer.

Programm 2016: Das Jahresprogramm 2016 wurde verteilt und besprochen.



Schwungvoll ins Neue Jahr 2016
Akkordeon-Orchester Ebersbach wird 70 Jahre alt

„Prosit Neu Jahr! Einem besonderen Jahr für das Akkordeon-Orchester Ebersbach, denn es wird in diesem Jahr 70 Jahre alt“. Mit diesen Worten begrüßte Vorstand Franz Hummel die Besucher  beim 3. Neujahrskonzert in der vollbesetzten Aula des Raichbergschulzentrums. Alle Gäste waren vor dem Konzert eingeladen, bei einem Glas Sekt oder Orangensaft auf das neue Jahr anzustoßen. Gast des Abends war der Klaviervirtuose Bernd Grill.

Zum Auftakt des musikalischen Feuerwerks spielte das Orchester unter der Leitung von Edmund Holzwarth die „Zweite Ungarische Rhapsodie“ von Franz Liszt in der Bearbeitung von Willi Münch. Die ungarische Volksmusik war für Liszt zeitlebens eine Quelle der Inspiration. Beispiel sind die ungarischen Rhapsodien, die den Rhythmus der Puszta-Melodien und das feurige Temperament des Csardas in der ganzen Welt bekannt machten. Mit großem Einfühlungsvermögen und technisch brillant zeigten die Spielerinnen und Spieler, dass eine solche Komposition durchaus auch von einem Akkordeonorchester  hervorragend vorgetragen werden kann.

Hans Boll ist ein zeitgenössischer Komponist, der mit seiner Komposition „Inmortal“ – unsterblich -  seine Verehrung für den Argentinier Astor Piazolla, den Begründer des Tango Nuevo,  zum Ausdruck  bringen wollte. Langsame, in tiefen Tönen gehaltene Passagen wechseln sich ab mit flotten, fetzigen Tango-Rhythmen. Edmund Holzwarth führte sein Orchester, das von Bernd Grill am Klavier begleitet wurde, mit viel Gefühl und doch temperamentvoll durch dieses Musikstück.

„Tres Danzas Argentinas“ von Alberto Ginastera hatte Pianist Bernd Grill als Solostück im ersten Teil des Konzerts ausgewählt. Traditionelle Rhythmen argentinischer Volksmusik verbinden sich mit moderner klassischer Musik. Den ersten „Tanz der Viehtreiber“ prägt die Bitonalität – es entsteht eine einfache und charmante Melodie. Im zweiten „Tanz des anmutigen Mädchens“ erklingt eine sanfte Melodie bevor im dritten „Tanz der diebischen Gauchos“  mit Hilfe von Dissonanzen die wütende und wilde Stimmung zum Ausdruck gebracht wird. Bernd Grill, der als Schüler beim Akkordeon-Orchester Ebersbach mitgespielt hatte, zog alle Register seines Könnens und begeisterte das Publikum.

Mit dem „Klezmer Karnival“ von Philip Sparke in der Bearbeitung von Foppe Jacobi verabschiedete sich das Orchester in die Pause. Der Komponist verarbeitete in diesem Musikstück drei unterschiedliche traditionelle Klezmermelodien: einen Hochzeitstanz mit Glückwünschen für Braut und Bräutigam, einen Rundtanz und einen sogenannten Scherentanz. Das Orchester gab die Mischung aus Fröhlichkeit und Melancholie zur Freude der Zuhörer hervorragend wieder.

Der zweite Teil des Neujahrskonzerts begann mit dem Walzer „Dorfschwalben aus Österreich“ von Josef  Strauss. Ein Lächeln zeigte sich bei  vielen Besuchern im Gesicht, denn die leichten, oft aber auch gefühlvollen Melodien der Strauss-Familie dürfen bei keinem Neujahrskonzert fehlen. Mit großer Lust, Spielfreude und musikalischem Einfühlungsvermögen überzeugten die Musiker ihre Zuhörer, so dass der Vortrag für die Konzertbesucher zu einem wahren Ohrenschmaus wurde.

Collaboration von Wolfgang Russ-Plötz ist eine Afro-American-Rhapsody für Klavier und Akkordeonorchester. Bernd Grill spielte gewohnt technisch und rhythmisch perfekt die Klavierstimme, begleitet vom Akkordeonorchester, bei dem insbesondere die Elektronien und Schlaginstrumente im Vordergrund waren. Eine sehr unterhaltsame Komposition für die Akteure und Zuhörer.

Mit „Three Preludes“ von George Gershwin demonstrierte Bernd Grill erneut seine Fingerfertigkeit und Virtuosität auf dem Klavier. Die drei Stücke, in denen sich die Nähe von Gershwins Kompositionen  Rhapsody in Blue, Summertime und I got Rhythm  spiegelten, spielte er brillant, fassettenreich und gekonnt und begeisterte damit das Publikum, das sich am Ende des Vortrags noch eine Zugabe erklatschte.

„Transsylvania“ von Helmut Quakernak ist der Titel einer Suite aus vier Tänzen aus dem Balkan, dessen Musik wegen ihrer temperamentvollen und variablen Rhythmik sehr bekannt und beliebt ist. Im 9/8-Takt beginnt der erste Tanz  „Vranje“, in dem sich rhythmische Passagen mit einprägsamen Melodien abwechseln. „Ajde Jano“ ist ein Volkslied im 7/8-Takt, mit einer sehr feinsinnigen, melancholischen Melodie. „Biserka“ ist ein serbischer Tanz im gemäßigten 3/4-Takt, aber trotzdem betont rhythmisch und beschwingt.  Der „Transsylvanian Jok“, ein rumänischer Volkstanz aus Siebenbürgen, beginnt sehr langsam, um sich dann in Tempo und Dynamik bis hin zu einem lauten, kraftvollen und virtuosen Finale zu steigern. Edmund Holzwarth spielte diese Suite mit seinem Orchester betont rhythmisch und leicht beschwingt , aber auch mit viel Schwung und Feuer und hat damit die Zuhörer mitgerissen.

Für den lang anhaltenden Applaus für das gelungene Konzert bedankten sich die Musiker und ihr Dirigent mit „Conga del Fuego Nueva“, einer faszinierenden Komposition des zeitgenössischen mexikanischen Komponisten Arturo Marquez, mit häufigen Tempo- und Rhythmuswechsel, was insbesondere auch die beiden Schlagwerker forderte. Auch hierfür riesiger Beifall vom Publikum, mit dem eine weitere Zugabe gefordert und vom Orchester auch gerne gespielt wurde.




AOE Weihnachtsfeier

Zur Weihnachtsfeier des AOE konnte Vorstand Franz Hummel wieder viele Mitgliedern und Jugendspieler mit ihren Eltern begrüßen. Alle waren mit ihren Familien gekommen, um den Abend in weihnachtlicher Atmosphäre zu verbringen.

Zum Auftakt spielten die AOE YoungStars, zum ersten Mal unter der Leitung von Petra Penz. Die Komposition „It´s Rocktime“ hatten sie zusammen einstudiert und präsentierten diese dem gespannten Publikum. Im Anschluss daran spielte das Duo Benita Trischler und Stephanie Schlotz das „James Bond Thema“. Weihnachtlich verabschiedeten sich die YoungStars mit „In der Weihnachtsbäckerei“.


AOE-YoungStars

Jugendensemble

Das Jugendensemble unter der Leitung von Marco Wasem hatte für seinen Vortrag klassische Weihnachtslieder wie „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, „Süßer die Glocken“, „Jingle Bells“ sowie „Ihr Kinderlein kommet“ ausgewählt und musizierte diese in modernem Sound mit Klavierbegleitung und viel Rhythmus. Das Akkordeon-Duo Alexander und Fabian Etzler spielte „La Certidude“ von Francoiz Breut, ein Musikstück, das sie zuletzt bei Wertungsspielen in Trossingen vorgetragen hatten.

Nach einer Umbaupause führten sechs junge Damen aus unseren Jugendorchestern den Strumpfhosentanz auf. Viel Beifall gab`s für diesen tollen Beitrag.
Eine Spielgruppe des 1. Orchesters unter der Leitung von Edmund Holzwarth beendete mit der „Ouvertüre“ von Jörg Draeger, der „Princess Fantasy“ sowie dem „Neapolitanisches Ständchen“ den ersten Teil des Programms.

Nach der Pause, in der es wieder Lose für die Tombola zu kaufen gab, führten jugendliche Spieler unter der Leitung von Petra Laichinger das Theaterstück „Als der Weihnachtsmann sein Gedächtnis verlor“ auf. Gespannt verfolgte das Piblikum, wie der Hilfsengel nichts unversucht lässt, um seinen Chef mit allerlei psychologischen Tricks wieder auf den rechten Pfad zu bringen. Natürlich erinnerte sich der Weihnachtsmann am Schluss wer er ist, und der Hilfsengel wurde zum Engel ernannt. Viel Applaus gab`s für diese weihnachtliche Aufführung.


Theatergruppe

Besuch des Nikolaus

Zum Schluss besuchte uns noch der Nikolaus und las aus seinem goldenen Buch vor, was sich beim AOE im vergangenen Jahr ereignet hat. Als Dankeschön für die Abendgestaltung erhielten alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne und alle Helferinnen und Helfer in der Küche eine große Neujahrsbrezel.

Ehrungen bei der Weihnachtsfeier

An der Weihnachtsfeier wurden wie in jedem Jahr wieder Ehrungen langjähriger Mitglieder durchgeführt. Vorstand Franz Hummel überbrachte die Glückwünsche des Vereins und bedankte sich für die langjährige Treue zum AOE.

Albert Dannenmann, früher aktiver Spieler beim AOE, und Walter Leins, langjähriges Mitglied der Vorstandschaft und über 20 Jahre Kassier des Vereins, wurden von F. Hummel für 60-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel in Gold-60 und einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Hans Schüle, seit 50 Jahren aktives Mitglied beim AOE, erhielt die Ehrennadel in Gold-50 mit Urkunde. Cordula Hammann, Karl-Heinz Hohnecker und Gerhard Flogaus erhielten für 40 Jahre aktive bzw. passive Mitgliedschaft die Vereinsnadel in Gold mit Urkunde. Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden mit der Vereinsnadel Heidrun Harer, Jessica Klingler, Sabrina Klingler, Patrick Hilgart, Fabian Gassner, Marcel Mohr und Marco Wasem geehrt.

Aktive Spieler/innen werden außerdem vom Deutschen Harmonikaverband geehrt. Erhard Schwenk, Vorsitzender des DHV-Bezirks Staufen, überreichte an Hans Schüle und Karl-Heinz Hohnecker die Verdienstnadel in Gold, und an Heidrun Harer, Jessica Klingler, Sabrina Klingler, Patrick Hilgart, Fabian Gassner und Marcel Mohr die DHV-Nadel in Silber. Herzlichen Glückwunsch hierzu auch von Seiten des AOE.



Schnupperkurs - Melodica - Akkordeon

Das Akkordeon-Orchester Ebersbach bietet ab März 2016 für die Instrumente  Melodica und Akkordeon einen kostenlosen Schnupperkurs an. Leihinstrumente werden zur Verfügung gestellt.

Der Schnupperkurs findet an vier aufeinanderfolgenden Freitagen  im Unterbau der Hardtschule (EG, Zi.17)  statt.

Anmeldung und weitere Informationen bei Franz Hummel, Tel: 07162/27111, e-Mail: info@aoe-ev.de.

Melodica-Spiel

Die Melodica eignet sich sehr gut zum Einstieg in die elementare Musikausbildung. Die einfache Handhabung garantiert einen schnellen Lernerfolg. Die Melodica bietet die besten Voraussetzungen für das Erlernen weiterer Tasteninstrumente, aber auch zum weiteren Musizieren mit anderen Instrumenten vermittelt die Melodica eine gute Grundlage in der Musik- und Notenlehre. Empfohlenes Alter: ab 5-6 Jahren

Akkordeon

Das Akkordeon hat bei weitem nicht nur in der Volksmusik seinen Stellenwert. Vielmehr ist das Akkordeon ein echtes "Allroundinstrument", auf dem jede Art der Unterhaltungsmusik bis hin zur Klassik einfach gut klingt. Das Akkordeon eignet sich als Solo- und Orchesterinstrument. Empfohlenes Alter: ab der Grundschule



Mit Donner und Blitz musikalisch ins neu Jahr

Schwungvoll startete das Akkordeonorchester Ebersbach bei seinem zweiten Neujahrskonzert in das neue Jahr und begeisterte in der ausverkauften Aula des Raichbergschulzentrums die Zuhörer. Alle Gäste waren eingeladen, das neue Jahr bei einem Gläschen Sekt oder Orangensaft und begeisternder Musik zu begrüßen. Vorstand Franz Hummel kündigte bereits das Neujahrskonzert 2016 an.

Zum Auftakt des musikalischen Feuerwerks spielte das Orchester unter der Leitung von Edmund Holzwarth „Schwabenstreiche“, eine Komposition von Adolf Götz mit sieben Variationen über das schwäbische Volkslied „Jetzt gang i ans Brünnele“. Die Spielerinnen und Spieler zeigten dabei die facettenreichen Klänge ihrer Instrumente, wobei insbesondere die Elektronien in Nachahmung von Bläsern hervorgetreten sind.

Astor Piazolla war ein argentinischer Bandoneonspieler und Begründer des Tango Nuevo. Aus seiner Feder stammten die nun folgenden Tangos „Melodia en la Menor, Oblivion und La muerte del Angel“, die von H.G. Kölz für Akkordeonorchester bearbeitet wurden. Sehr tangotypische Rhythmen wechseln sich mit ruhigen Passagen ab, und mancher Zuhörer hätte sicher gerne das Tanzbein dazu geschwungen.

Mit der „Münchner Rhapsodie“ von Rudolf Würthner entführte das Orchester sein Publikum in die bayrische Landeshauptstadt. Um die Zuhörer auf das Gesamtwerk einzustimmen, ließ Dirigent E. Holzwarth von seinen Spielern einzelne Stationen kurz anspielen: „Türme im Morgengrauen“: musikalisch lichtet sich langsam der Morgennebel über der Stadt; die Pfarrkirche Sankt Peter, im Volksmund „Der alte Peter“, tritt hervor; weiter führt der Weg zum „Stachus“, wo es schon turbulent zugeht und die Polizei mit Martinshorn, von den Elektronien herausragend inszeniert, unterwegs ist. Weiter geht es „Auf die Wiesn“ – im Festzelt mit Ländler und Schuhplattler, und über die „Bavaria“, die mächtig über der Theresienwiese thront, zu einer „Nächtlichen Promenade in Schwabing“ mit Swing und Boogie Woogie.

Die Spielfreude der Orchesterspielerinnen und Spieler war bei diesem glanzvollen Vortrag deutlich zu spüren. Mit lang anhaltendem Beifall wurden sie in die Pause verabschiedet.

Moritz Moszkowski galt als einer der herausragendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein Name und seine Werke gerieten in der Folgezeit leider etwas in Vergessenheit. Edmund Holzwarth hatte seine „Spanischen Tänze“ mit den Sätzen “Allegro brioso, Moderato, Con moto, Allegro comodo und Bolero” als Auftakt zum zweiten Teil des Neujahrskonzerts gewählt. Die Musiker verzauberten die Besucher mit einer feinfühligen und doch temperamentvollen Interpretation dieses mehrsätzigen Musikstückes und verbreiteten spanisches Flair unter de Zuhörern.

Was wäre ein Neujahrskonzert ohne Musik von Johann Strauss? Melodien aus seiner Operette “Die Fledermaus” hatte das Orchester beim diesjährigen Konzert ausgewählt. Es begann schwungvoll mit der gleichnamigen Ouvertüre, die überaus musikalisch und mit gekonnter Fingerfertigkeit von den Spieler/innen vorgetragen wurde. Ein Ohrenschmaus für die Zuhörer. Mit der Polka Schnell “Unter Donner und Blitz” ging es flott weiter, bevor sich das Orchester mit dem “Czardas” aus der Fledermaus vom begeisterten Publikum verabschiedete.

Für den lang anhaltendem Applaus für das gelungene Konzert bedankten sich Musiker und Dirigent mit “Danza Final” von Alberto Ginastera, einer traditionellen Rhythmen argentinischer Foklore folgenden Komposition, verbunden mit der Harmonik moderner klassischer Musik und prägnanter Rhythmik. Auch hierfür riesiger Beifall vom Publikum, mit dem eine weitere Zugabe gefordert und vom Orchester auch gerne gespielt wurde.



Rückblick AOE-Weihnachtsfeier 2014

Die diesjährige Weihnachtsfeier wurde hauptsächlich von den Kindern und Jugendlichen des Vereins gestaltet. Vorstand Franz Hummel konnte viele Familien, Mitglieder und Freunde des AOE begrüßen, die gekommen waren, um den Abend in weihnachtlicher Atmosphäre zu verbringen.
Zum Auftakt spielten die AOE YoungStars erstmalig unter der Leitung von Sabrina Latus. Die Spielerinnen und Spieler hatten das Musikstück „Rocking Kids“ einstudiert und präsentierten dies dem gespannten Publikum. Ihrem bisherigen Dirigenten Marco Wasem überreichten die YoungStars mit ihren Eltern ein Geschenk: Eine Mundharmonika, sowie eine selbstgebastelte Fotocollage. Nun folgten weihnachtliche Melodien. Deborah Knur und Christina Hees musizierten zusammen „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Lasst uns froh und munter sein“.
Das Jugendensemble begann seinen Auftritt unter der Leitung von Marco Wasem mit einem Potpourri modern arrangierter Weihnachtslieder. Einen aktuellen Hit aus dem Jahr 2014 präsentierten Stefanie Schlotz und Benita Trischler. Sie spielten „Is it right“, den Beitrag Deutschlands zum Eurovision Songcontest von Elaiza. Mit der nächsten Komposition „Joy to the world, joy to you and me“ feierte Sabrina Latus, begleitet vom Jugendensemble, ihre Gesangspremiere. Das Duo Fabian und Alexander Etzler begeisterten mit dem „Spanischen Walzer“, bevor sich Sabrina Latus und das Jugendensemble mit „We are the world“ von Michael Jackson, verabschiedeten.
Eine Spielgruppe des 1. Orchesters unter der Leitung von Edmund Holzwarth trug ebenfalls zur musikalischen Unterhaltung des Abends bei. Mit „Parlez moi d´amour“ und dem „Galopp“ aus dem Ballettabend verzauberten sie das Publikum.
Nach der Pause, in der es Lose für die Tombola zu kaufen gab, zeigte einige Jugendliche unserer Orchester, dass sie nicht nur Musik machen, sondern auch tanzen und Theater spielen können. Jugendleiterin Petra Laichinger hatte mit ihnen den „Rentiertanz“ und das Theaterstück „Aufruhr im Rentierstall einstudiert.
Auch der Nikolaus schaute bei der AOE-Weihnachtsfeier vorbei und las aus seinem goldenen Buch vor, was sich beim AOE im vergangenen Jahr alles ereignet hatte. Als Dankeschön überreichte er allen Spielerinnen und Spielern eine große Neujahrsbrezel.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden für den gelungenen Abend, an alle Helferinnen und Helfern, vor und hinter der Bühne.

Ehrungen bei der Weihnachtsfeier
An der Weihnachtsfeier wurden wie in jedem Jahr wieder Ehrungen langjähriger Mitglieder durchgeführt. Vorstand Franz Hummel überbrachte die Glückwünsche des Vereins und bedankte sich für die langjährige Treue zum AOE.
Bernd Grill, früher aktiver Spieler beim AOE und Solist am Flügel bei vielen Konzerten erhielt für 25 Jahre Mitgliedschaft die silberne Vereinsnadel und eine Ehrenurkunde. Otto Roos, seit 40 Jahren Mitglied beim AOE, erhielt die goldene Vereinsnadel mit Urkunde. Ebenfalls die goldene Vereinsnadel erhielt Gerlinde Holzwarth, die Frau unseres Dirigenten Edmund Holzwarth, für 40 Jahre Mitglied und aktive Orchesterspielerin. Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft und Orchesterspieler wurden Willi Grolmus und Willi Prokein mit der goldenen Vereinsnadel-50 geehrt. Beide sind nicht nur aktive Orchesterspieler, sondern haben in vielen Funktionen im Verein schon viele Ideen eingebracht und mit realisiert. Für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielt Peter Hofferbert, früher ebenfalls aktiver Orchesterspieler, von F. Hummel die goldene Vereinsnadel-60 und eine Ehrenurkunde.
Aktive Spieler/innen werden außerdem vom Deutschen Harmonikaverband geehrt. Erhard Schwenk, Vorsitzender des DHV-Bezirks Staufen, überreichte an Gerlinde Holzwarth die Verdienstnadel des DHV in Silber, an Willi Grolmus und Willi Prokein die Verdienstnadel in Gold. Herzlichen Glückwunsch hierzu auch von Seiten des AOE.


Musikalische Wiedervereinigung - Konzert des Akkordeon-Orchesters Ebersbach in Erfurt

Fast auf den Tag 25 Jahre nach dem Mauerfall und Öffnung der Grenzen zwischen Ost- und Westdeutschland führte das Akkordeon-Orchester Ebersbach zum vierten Mal eine Konzert- und Kulturreise in die östlichen Bundesländer durch. Ziel war in diesem Jahr Thüringens Landeshauptstadt Erfurt, wo zusammen mit dem Erfurter Akkordeonorchester ein gemeinsames Konzert gespielt wurde. Aber auch viele Besichtigungen und Stadtführungen standen auf dem Programm.

Nach der Anreise, durch einige Staus verzögert, wurde im Hotel Mercure mitten in der Altstadt Quartier bezogen und erste persönliche Kontakte zu Dirigent und Vorstandschaft des Erfurter Akkordeonorchesters geknüpft. Die Ebersbacher, bekannt durch viele Konzertreisen im In- und ins Ausland, sind seit fast einem Jahr mit dem Erfurter Orchester in Verbindung mit dem Ziel, dort ein Konzert zu spielen. Am nächsten Morgen stand aber zunächst eine Führung durch die Altstadt von Erfurt auf dem Programm. Neben der Krämerbrücke, dem Fischmarkt mit dem Rathaus und dem Domplatz mit dem Dom St. Marien und der St. Severi Kirche wurden auch interessante kleine Gässchen mit wunderschön restaurierten Häusern besichtigt. Nach einer „Orginal Thüringer Rostbratwurst“ stand der Nachmittag und frühe Abend ganz im Zeichen der Musik und des gemeinsamen Konzerts, das in der vollbesetzen Lutherkirche in Erfurt stattfand.

Das Erfurter Orchester unter der Leitung von Harald Benkert begann den ersten Teil schwungvoll mit bekannten Filmmusiken wie „Forst Gump, A Summer Place, Herr der Ringe, Flucu der Karibik“ u.a. , die das Publikum zum mitswingen animierten. Mit „Schwabenstreiche“, sieben Variationen zu einer Schwäbischen Volksweise von Adolf Götz, eröffnete das AOE unter der Leitung seines Dirigenten Edmund Holzwarth nach der Pause den zweiten Teil des Programms. Man spürte beim Erfurter Publikum, dass die Grundmelodie „Jetzt gang i ans Brünnele“ auch in Thüringen nicht ganz unbekannt ist. Es folgten „A Night Like This, West Side Story und Copacabana“, das die Ebersbacher gewohnt gekonnt vortrugen und die Zuhörer begeisterten. Mit der Ouvertüre zu „Die Fledermaus“ , dem „Csardas“ und der Polka schnell „Unter Donner und Blitz“ wurde wiederum der musikalische Geschmack des Publikums getroffen, das sich mit lang anhaltendem Applaus bei den Musikern bedankte und sich als Zugabe den „Radetzky-Marsch“ erklatschte. Beim Austausch der Geschenke durch die beiden Vorsitzenden Ines Wesselow-Benkert und Franz Hummel wurde der Wunsch geäußert, einmal wieder ein gemeinsames Konzert zu veranstalten. Der Abend klang in der Weinstube „Le Bar“ aus, wo die Spieler/innen beider Orchester bei einem „Thüringischen Buffet“ und kühlen Getränken bis tief in die Nacht feierten.

Am Sonntag stand der Besuch von Eisenach mit einer Führung in der Altstadt und auf der Wartburg auf dem Programm. Nur wenig Zeit verblieb leider für den Besuch des Bachmuseums. Den Abend verbrachten Orchesterspieler/innen und mitreisende Gäste wieder in der wunderschön erleuchteten Erfurter Altstadt und genossen dort die kulinarischen Köstlichkeiten der Thüringer Küche.

Am letzten Tag führte die Reise nach Weimar, wo die Ebersbacher bei einer Führung ebenfalls viel über die Geschichte, insbesondere auch Goethe und Schiller während ihrer Weimarer Zeit, erfuhren. Nach einer Tasse Kaffee und einem leckeren Kuchen bei strahlendem Sonnenschein auf dem dortigen Marktplatz hieß es wieder Abschied nehmen aus Thüringen. In dem Bewusstsein neue Musikfreunde gefunden zu haben, ging es mit vielen unvergesslichen Eindrücken zurück in die schwäbische Heimat.